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Schlafsäcke |
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Der Schlaf entscheidet mit über den Erfolg einer Tour und der Erholung. Daher ist es wichtig den richtigen Schlafsack für sich zu finden!
Füllung
Daune oder Kunstfaser-Füllung?
Die Antwort auf diese Frage hängt ganz davon ab,
für welchen Zweck der Schlafsack benutzt werden soll, beide Füllungen
haben ihre Vorzüge. Daunengefüllte Schlafsäcke sind stärker komprimierbar und
benötigen weniger Platz. Außerdem sind sie bei gleicher Wärmeleistung leichter und
fühlen sich sehr angenehm an. Synthetische Füllungen lassen sich
generell weniger stark komprimieren, aber sie halten im feuchten Zustand die
Wärme besser als Daunen und trocknen erheblich schneller. Für
extrem tiefe Temperaturen empfiehlt sich eine der modernen Kunstfaser-Füllungen.
Außenmaterialien:
Ein hochwertigesPolyamid-Gewebe trocknet schnell und zeichnet
sich durch Leichtigkeit (54g/m²) sowie hohe Winddichte aus. Die eng
gewebten Microfasern dieses Gewebes sind absolut faser-
und daunendicht und
gleichzeitig atmungsaktiv, so dass Feuchtigkeit durch Schwitzen oder nasse Kleidung
sofort entweichen kann. Das Schlafsack-Klima bleibt so konstant, angenehm,
trocken und warm. Nylon 240T/300T/etc.,
ein sehr leichtes, aber robustes und daunendichtes
Material, schnelltrocknend und atmungsaktiv. Je höher die Bezeichnung ist,
desto besser ist die Dichte und somit auch das Verhalten bei Regen und
Wind.
Ripstop: Die Ripstop-Gewebestruktur verhindert durch die sehr
reißfesten Fäden eine Beschädigung der Außenhülle. Diese spezifische
Gewebeart wird daher sehr häufig auch im Zeltbereich
verwandt.
Baumwolle:
Bekanntlich
nimmt Baumwolle die Körperfeuchtigkeit gut auf, bietet sehr guten
Schlafkomfort und ist gut für Leute geeignet, die nicht auf Gewicht und
Platz achten müssen. Baumwolle ist jedoch schwer, braucht relativ viel
Stauraum und trocknet lange.
Schlafsäcke für Leute mit Fahrzeugen:
Funktional,
praktisch und vielseitig einsetzbare Schlafsäcke sind für Leute, die mit
Fahrzeugen unterwegs sind, wichtig. An diesen Vorgaben orientiert, bieten
wir im Standardprogramm Schlafsäcke an, die sowohl auf der Hütte, im Zelt
oder draußen einzusetzen sind, sich aber auch im Fahrzeug als Decke eignen
und in denen man sich wohl fühlt.
Schlafsack-Aufbewahrung:
Damit der
Schlafsack gründlich trocknet und somit seine Isolationseigenschaft und Bauschkraft
(Loft) behält, sollte er nach der Nutzung aufgehängt oder flach
ausgebreitet und anschließend locker gefaltet in einem großen belüfteten
(Baumwoll-) Sack aufbewahrt werden. Niemals den Schlafsack für längere
Zeit im Transportbeutel oder im Kompressionssack aufbewahren!
Schlafsack-Pflege:
Da die Daune gegen Brechen und Austrocknen Fett benötigt,
muss sie unbedingt mit einem rückfettenden Spezialwaschmittel gewaschen werden.
Beim Trocknen darf sie nicht verkumpen, daher ist die Trocknung in einem
Trochner optimal.
Kunstfasern sollten auch mit
einem Spezialkwaschmitel gewaschen werden, so höhen sich die
Lebensdauer der Fasern. Ein Trockner ist auch hier
optimal, jedoch reicht auch ein Wäschegestell.
Individualisierungsmerkmale:
Der Komfortbereich eines Schlafsackes kann nicht auf alle
Nutzer gleich bezogen werden. So sollten Personen, die leicht frieren oder
nicht durchtrainiert sind, vom angegebenen Komfortbereich je nach der
individuellen Kälte-Empfindlichkeit ca. 2°C. bis 10°C. abziehen, um den für sie
richtigen Komfortbereich zu erhalten. Weitere wichtige Faktoren sind die
Bodenisolierung (wenn sie unzureichend ist, kann selbst der beste
Schlafsack zur Gefriertruhe werden), die Körpergröße (bei kleinen Personen
und großem Schlafsack bleibt viel Raum, der vom Körper zusätzlich mit
erwärmt werden muss), der Ort für die Nachtruhe (im Zelt ist es durch die
ausgeatmete Luft, dem Windschutz etc. zwischen 4°C. bis 10°C. wärmer als
die eigentliche Außentemperatur), der persönliche Zustand (Müdigkeit,
Erschöpfung, Unbehagen etc. steigern das Kälteempfinden) sowie die
Benutzung von Zusatzausrüstung (Thermounterwäsche z.B. steigert den
Komfortbereich im Schlafsack). Grundsatz: Je mehr Platz im Schlafsack ist,
desto höher der Schlafkomfort und das Gewicht, aber desto geringer die
Isolationsleistung.
Drei verschiedene
Schnitte sind heute auf dem Markt. Die Mumie verjüngt sich zum Fußende hin und
bietet das Beste an Gewichts-/Wärmeverhältnis. Die Ei-Form erlaubt viel
Bewegungsfreiheit der Beine und ist für alle die, die mit angewinkelten Knien
schlafen. Die Deckenform hat einen umlaufenden Reißverschluss und kann komplett
geöffnet werden.
Outdoor-Schlafsäcke besitzen einen Wärmekragen, einen Fußsack
sowie einen Kapuzen-Kopfteilbezug. Zusätzlich sollte auf einen isolierenden Thermokanal entlang des Reißverschlusses, der für
eine maximale Wärmesisolierung sorgt, versetzte Steppnähte (zur Maximierung der
Luftspeicherung in der Isolierschicht) sowie "Klettverschluss-Riegel",
die unbeabsichtigtes Öffnen des Reißverschlusses während des Schlafes
verhindern, geachtet werden
Kunstfasern-Füllungen:
Hochwertige Kunstfasern besitzen eine sehr feine
Faserstruktur, die aus fünf bis sieben Hohlkammern bestehen und sind
aus
Fasermischungen für höchste Ansprüche auf Expeditionsniveau.
Sie zeichnet sich durch hervorragende Wärmeleistung bei geringem
Gewicht und enorme Komprimierbarkeit bei gleichzeitig hohem Loft aus.
Zudem sind sie maschinenwaschbar, geruchlos und neutral
bei Hausstaub-Allergien. In Griff, Komprimierbarkeit und Loft ist diese
Faser der Daune sehr nahe und haben aber eine sehr hohe Formstabilität.
Feiner als Seide bildet sie Luftkissen, die ein Entweichen der Körperwärme
verhindern. Thermolite-Micro steht somit für ein optimales Verhältnis von
Wärmeleistung und Komprimierbarkeit bei geringem Packgewicht. Selbst im
nassen Zustand isolieren und wärmen die hervorragend und trocknen schnell.
Nicht zu vergessen ist, dass sie preisgünstig sind.
Kunstfasern werden
entweder in Lagen- oder Schindelkonstruktion verarbeitet. Die
Schindel- oder Dachziegelkonstruktion ist aufwändiger, macht die
Schalfsäcke bei gleichem Gewicht aber wärmer.
Daunen-Füllungen:
Seit 2005 verlangt die EU-Richtlinie die Temperaturangaben nach dieser Norm. Die Angaben zum Schlafsack müssen durch "unabhängige" Institutionen bestätigt werden. Drei Temperaturwerte sind zu ermitteln: T-Extremwert (Überlebenswert), T-Übergangswert (Mann-Wert) und T-Komfortwert (Frau-Wert). Einige Hersteller haben diese Zertifikate noch nicht, so dass wir diese auch noch nicht weiter geben können. Um uns vor Abmahnungen zu schützen, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass wir die von den Herstellern angebenden Daten soweit wie möglich prüfen und die Angaben ggf. korrigieren.