Dieses erstmals in deutscher Sprache publizierte Buch des Wüstenspezialisten, Fernaufklärers und Hauptmann der Reserve Almásy, wurde in den Kriegsjahren 1941/42 in ungarischer Sprache geschrieben und in Ungarn veröffentlicht. Der damalige originale Buchtitel, wortwörtlich übersetzt _az_Bei Rommels Armee in Libyen_az_ täuscht, denn der deutsche Armeeanteil betrug lediglich ein Korps mit einigen Divisionen. Passagen aus dem Vorwort des Autors:
_nbsp__az_Vor dem Krieg verbrachte ich 14 Jahre in Afrika. Davon kann ich mich an acht Jahre erinnern, die ich der Aufnahme und Kartographierung der Wüste Libyens widmete... Mit leichten Geländefahrzeugen und mit kleinen Flugzeugen durchforschte ich ungefähr 2.000.000 Quadratkilometer unbekanntes Gelände, welches in geschichtlichen Zeiten von keinem Menschenauge erblickt wurde... Als die Flamme des Weltenbrandes sich auch bis zu diesen unberührten Gebieten ausbreitete, wurde ich auf höheren Befehl wieder in die Wüste befohlen... und diente zwei Jahre als Aufklärer und Kartograph. Die bisher jungfräuliche Wüste wurde von Panzerketten durchpflügt, die geheimnisvollen, verschlafenen Oasen wurden vom Kampflärm erfüllt... Tausende Menschen gingen, kämpften und litten dort, wo jahrtausendelang nur der flimmernde Sonnenstrahl, der heulende Sandsturm und das millionenfache Sternlicht herrschte. Unter diesen Menschen war auch ich_az_.
Wie bereits in seinem Buch _az_Schwimmer in der Wüste_az_ zeigt Almásy die Libysche Wüste auch in diesem Buch als seine wahre Geliebte. Doch sind die Vorzeichen diesmal andere. Der Krieg 1941/42_nbsp_in Nordafrika führt den _az_englischen Patienten_az_ unmittelbar in_nbsp_ungewöhnliche Abenteuer. Aus dem Ungarischen von Andrienne Kloss-Élthes. Ca. 128 Seiten, 13 Fotos und 11 Abbildungen.